Fahrgastrechte

Mit Inkrafttreten der EG-Verordnung 1371/2007/EG am 03. Dezember 2009 wurden EU-weit einheitliche Fahrgastrechte im Eisenbahnverkehr für alle Mitgliedsstaaten eingeführt, die für alle Eisenbahnunternehmen gelten.

Es geht hauptsächlich darum, Fahrgästen im Eisenbahnverkehr Anspruch auf bestimmte Rechte zu sichern. Die wichtigsten Punkte dabei sind:

  • gesicherte Information über das Angebot
  • gesicherter Ticketverkauf
  • Entschädigung bei Verspätungen/Entfall von Zügen
  • Hilfeleistung bei Unregelmäßigkeiten
  • Unterstützung von Personen mit eingeschränkter Mobilität
  • Haftung bei Personenschäden
     

Folgende Dokumente stehen zum Download bereit:

Fahrgastrechte

Raaberbahn AG 205,13 KB 20.05.2021

Bundesgesetz über die Eisenbahnbeförderung

und die Fahrgastrechte (EisbBFG) 254,50 KB 20.05.2021

EU-Verordnung Nr. 1371/2007

über die Fahrgastrechte und -pflichten 204,34 KB 20.05.2021

Hausordnung

für Bahnhöfe der Raaberbahn AG 201,94 KB 20.05.2021

Raaberbahn AG

7041 Wulkaprodersdorf, Bahnhofplatz 5
Tel: +43 (0) 5 01611
office(at)raaberbahn.at

Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf)

An die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) können sich Fahrgäste wenden, um ihre Fahrgastrechte gegenüber dem Eisenbahnverkehrsunternehmen durchzusetzen, wenn zuvor mit dem Unternehmen, das die erste Anlaufstelle für Beschwerden und Entschädigungsansprüche bleibt, keine Einigung erzielt werden konnte.

Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf)
Fachbereich Bahn

Linke Wienzeile 4/1/6, 1060 Wien

T: +43 1 5050707 700 (bzw. für Bahn: +43 1 5050707 710)
W: www.passagier.at

Fahrgeldnachforderung

In Zügen der Raaberbahn kann die Fahrt nur mit gültiger Fahrkarte angetreten werden. Die einzige Ausnahme sind Zustiegsbahnhöfe, in denen ein Fahrkartenkauf nicht möglich ist.

Fahrkarten erhalten Sie vor Fahrtantritt

  • beim Ticketautomaten
  • beim Ticketschalter am Bahnhof
  • als Online- oder Mobile-Ticket am Computer, Tablet oder Smartphone

Ist ein Ticketkauf an der Zustiegsstation nicht möglich, weil weder ein Ticketschalter noch ein Ticketautomat vorhanden ist, kaufen Sie Ihr Ticket bitte sofort nach dem Einsteigen entweder beim Ticketautomaten im Zug oder suchen Sie in Zügen ohne Ticketautomaten so rasch wie in Ihrer Situation möglich das Zugbegleitpersonal auf, um ein Ticket zu erwerben, da Sie sonst ohne gültigem Ticket reisen. Ist Ihnen das Aufsuchen des Zugbegleitpersonals wegen eines körperlichen Gebrechens unmöglich oder unzumutbar, teilen Sie bitte unserem Mitarbeiter im Rahmen der erstmaligen Ticketkontrolle sofort und unaufgefordert mit, dass Sie ein Ticket benötigen.

Sollten Sie in Zügen ohne gültiges Ticket angetroffen werden, fällt eine Fahrgeldnachforderung von € 105,- (bei sofortiger Barzahlung) an. Sie erhalten eine Bestätigung mit einer Fahrgeldnachforderungsnummer ausgestellt.

Zahlen Sie nicht umgehend, erhöht sich der Betrag um eine Bearbeitungsgebühr (€ 30,-). In einem solchen Fall werden Ihre Daten erfasst und eine Fahrgeldnachforderung zur späteren Bezahlung ausgestellt. Sie erhalten eine Bestätigung mit allen zur Einzahlung notwendigen Angaben (Fahrgeldnachforderungsnummer, Bankdaten, …).

Die rechtlichen Grundlagen für die Ausstellung von Fahrgeldnachforderungen sind in folgenden Unterlagen zu finden:

  • unter §15 des Eisenbahn-Beförderungs- und Fahrgastrechtegesetz - EisbBFG BGBl Teil I 40/2013 
  • im Handbuch für Reisen mit den ÖBB in Österreich 
     

Lob, Kritik und Feedback

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