Zoltán Fekete – Zugbegleiter

Seit 9 Jahren ist Zoltán Fekete bereits fester Bestandteil des Zugbegleiter-Teams der Raaberbahn. Zuvor war er 10 Jahre lang in Ungarn für die GYSEV tätig.

Im Sommer 2002 absolvierte Zoltán in Ungarn die Ausbildung zum Zugführer und fing bei der GYSEV an. Nachdem er zunächst nur auf ungarischen Strecken arbeiten konnte, legte er auch die Prüfung für österreichische Strecken ab. Seitdem war er regelmäßig auf österreichischen Strecken als Zugführer im Einsatz, bis er schließlich am 1. Jänner 2012 von der Raaberbahn als Zugbegleiter angestellt wurde.
„Damals bin ich nicht sofort in den Personenverkehr eingestiegen, sondern habe davor jahrelang auch im Verschub gearbeitet“, erinnert er sich an die Anfänge zurück.
Seine Zeit bei der Raaberbahn genießt er nun seit fast 10 Jahren, die Arbeit mache Spaß und sei stets abwechslungsreich: „Vor allem der ständige Umgang mit Menschen macht mir Spaß. Auch mit den Kollegen verstehe ich mich sehr gut - wir helfen uns gegenseitig.“
Bevor er „Eisenbahner“ wurde, probierte Zoltán etwas ganz anderes aus: „Ich habe mein tägliches Brot mit Fußballspielen verdient“. Mit der damaligen Profimannschaft des SC Sopron spielte er jahrelang in der höchsten ungarischen Spielklasse. Auch ein Profi-Engagement in Indonesien ziert seinen Lebenslauf.
Nach den Jahren als Profi ließ er seine Karriere bei diversen Mannschaften in Österreich ausklingen, so unter anderem beim UFC St. Georgen oder ASV Neufeld.
Daneben jobbte er auch als Masseur im Fußballbereich und durfte unter anderem die Nachwuchsmannschaft der Akademie Burgenland in Mattersburg betreuen – mit dieser bereiste er ganz Österreich.
Und was er in seiner Freizeit am liebsten macht? Zoltán ist ein waschechter „Hardrocker“ und ist mit seinen Freunden auf entsprechenden Konzerten regelmäßig live dabei. „Ich bin sozusagen ein großes Kind, das nie erwachsen wurde.“ Daneben unternimmt er gern Wanderungen oder Ausflüge und genießt seine Freizeit mit Gartenarbeit. Und was sich „das große Kind“ von der Zukunft erwartet? –„Ich bin glücklich, bei der Raaberbahn zu sein und kann mir gut vorstellen, bis zu meiner Pension hier zu arbeiten!“

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